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Anti-Gravitationsrad

Allgemein

Ein sehr eindrucksvoller Versuch zur Wirkung von äußeren Kräften auf einen nicht kräftefrei gelagerten "Kreisel". Eine Zehn kg schwere Masse am Ende eines 1 Meter langen Hebels ist unmöglich am ausgestreckten Arm horizontal zu halten. Ist diese Masse jedoch als Schwungrad ausgelegt, welches man mit genügend hoher Drehzahl rotieren lässt, führt das durch die Gravitation erzeugte Drehmoment zur Präzession der Drehimpulsachse und damit zu einem scheinbaren Gewichtsverlust. Durch diese Präzessionsbewegung wird es möglich, den schweren Kreisel am ausgestreckten Arm horizontal zu halten, man kann ihn sogar problemlos über den Kopf anheben und rotieren lassen.

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Bilder

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Versuchsaufbau

 

 

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Video

Durchführung

Material:

Kreisel an langer Stange (Zwischenlabor/Lager Metallregal)
Bosch-Bohrmaschine 4000U/m (Zwischenlabor/Lager Werkbankschublade)
Bit-Einsatz Inbus (Zwischenlabor/Lager Werkbankschublade)
 

Aufbau:

Die Schwungscheibe mit der Bohrmaschine langsam andrehen und bis auf die Nenndrehzahl bei ca. 3100U/m bringen.


Durchführung:

Wird die Schwungscheibe im Uhrzeigersinn angetrieben, so wird der "Kreisel", am Ende der Stange gehalten, auch im Uhrzeigersinn präzedieren. Es ist wichtig, die Stange des Kreisels in diese Richtung zu beschleunigen. Also mit der Hand,
die nahe am Kreisel sitzt, diesen vor dem Loslasssen etwas anstellen und gleichzeitig mit dem Loslassen in Präzessiondrehrichtung bewegen("werfen"). Nur so wird es gelingen, den Kreisel auch über dem Kopf haltend, rotieren zu lassen.

 
Hinweise:

Erhöht man die Präzessiongeschwindigkeit, so wird der Kreisel steigen, erniedrigt man sie, fällt der Kreisel. Also immer schön in Präzessionsrichtung mitdrehen!!
Üben,üben,üben,üben............

 

Dokumente

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#tags

A 57.7, Wow-Effekt, Kreisel, Präzession, Drehimpulserhaltung,
 

 

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