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Drehung der Polarisationsebene im Magnetfeld (Faraday- Effekt mit Laser)

Allgemein

Im Versuch wird gezeigt, dass der Einfluß eines Magnetfeldes auf eine linear polarisierte Lichtwelle die durch ein isotropes Medium (hier Flintglas) geführt wird, zur Drehung der Schwingungsebene führt.

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Bilder

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Versuchsaufbau

 

 

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Flintglasquader

 

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Video

Durchführung

Material:

Flintglasquader mit Halter (Sammlungsraum Schrank 1 Regal b)
Polschuhe durchbohrt (Sammlungsraum Schrank 18 Regal a/b)
Zwei Spulen 250 Windungen auf Joch (Sammlungsraum Schrank 18 Regal a/b)
Zwei Polarisationsfilter (Sammlungsraum Schrank 44 Regal b)
Schirm (Hörsaal Vorbereitungsraum
Hochstrom-Netzgerät (Sammlungsraum Schrank 44 Regal b)
Zeiss-Schiene 1 m (Zwischenlabor Metallregal)
Reiter für Zeiss-Schiene (Hörsaal Vorbereitungsraum Schrank 28)
Grüner Diodenlaser 532nm (Sammlungsraum Schrank 21/55 Regal d)
Netzteil für Laser (Sammlungsraum Schrank 21 Regal b)
Verbindungskabel (Hörsaal Vorbereitungsraum Kabelwagen)

 

Aufbau:

Den zusammengesetzten Elektromagneten auf die optische Bank stellen und ausrichten. Den Diodenlaser so ausrichten, dass der Strahl ungestört die durchbohrten Polschuhe passiern kann. Den Halter mit dem Flintglasquader in die Bohrung des Joches einsetzen. Die Polarisationsfilter in den Strahlengang einsetzen und den Elektromagneten mit dem Hochstrom-Netzteil verbinden. Darauf achten, dass die Spulen polrichtig geschaltet sind
 



Durchführung:

Den Laser einschalten und den eingangsseitigen Polarisator um 90 Grad verdrehen, sodass der Leuchtfleck auf dem weißen Schirm verschwindet. Das Hochstrom-Netzteil einschalten, den Strom für den Elektromagneten hochfahren und den Schirm beobachten. Mit dem Analysator den Drehwinkel messen.
 


Hinweise:

Anschlussfolge der Spulen beachten!
Im abgedunkelten Raum vorführen!



Sicherheitshinweise:

Nicht in den direkten oder reflektierten Laserstrahl blicken!!
 

Dokumente

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#tags

G 52.5,  Polarisation, Flintglas, Verdet-Konstante, Magnetooptischer Effekt,
 

 

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