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Doppelbrechung und Polarisation (Knoten und Bäuche): Plexistab

Allgemein

Dieser Versuch zeigt die Überlagerung von zwei linear polarisierten Lichtwellen, die senkrecht zueinander und außer Phase propagieren.
Ein Laserstrahl wird dazu durch einen Polarisator, dann durch einen linear doppelbrechenden Plexiglasstab gesendet. Es entstehen sichtbare Knoten und Bäuchen. Die Knoten und Schwingungsbäuche ergeben sich aufgrund einer Drehung des Polarisationsvektors, bedingt durch eine lineare Doppelbrechung im Plexiglasstab, der aufgrund des Herstellungsprozesses doppelbrechend, mit der optischen Achse senkrecht zur Stabachse, ist. Wenn der Polarisationsvektor um 45° zur optischen Achse steht, sehen wir eine Reihe von Knoten und Schwingungsbäuchen.
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Bilder

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Versuchsaufbau

 

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 Von der Seite betrachtet

    

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Von oben betrtachtet

 

Video

Durchführung

Material:

Netzteil (Sammlungsraum Schrank 21 Regal b)
Diodenlaser 532nm (Sammlungsraum Schrank 55 Regal d)
Polarisator (Sammlungsraum Schrank 21 Regal b)
Zeissschiene und Reiter (Sammlungsraum Schrank 55 Regal d)
Plexiglasstab (Sammlungsraum Schrank 21 Regal b)
Halter für Plexistab (Hörsaal Vorbereitungsraum Schrank 25 Regal c)
Stativmaterial (Hörsaal Vorbereitungsraum Schrank 25)
Schwarzer Schirm (Hörsaal Vorbereitungsraum)
Kamera (Hörsaal Vorbereitungsraum)

 

Aufbau:

Diodenlaser auf der Zeissschiene befestigen und Polarisationsfilter vorsetzen. Den Plexistab auf die Halter legen und auf Höhe des Diodenlasers einstellen. Die Lage des Stabes so einstellen, dass der Laserstrahl den gesamten Stab achsial durchläuft. Durch Drehen des Polarisationsfilters die bestmögliche Sichtbarkeit der Knoten und Bäuche einstellen. Die Bilder der Kameras - von oben und seitlich dazu betrachtet - sollten in der Kamera-Splitter Ansicht gleich groß sein.

 


Hinweise:

Den Raum abdunkeln.



Sicherheitshinweise:

Nicht in den direkten oder reflektierten Laserstrahl blicken!
 

Dokumente

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#tags

G 53.3.1, Doppelbrechung, Polarisation
 

 

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