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Brewster-Winkel

Allgemein

Im Versuch fällt weißes, unpolarisiertes Licht auf eine Glasplatte, die unter einem Winkel von 57 Grad zur Einfallsebene des Lichtes gestellt wurde. Überprüft man die Polarisationsrichtung des von der Glasplatte reflektierten Lichtes, stellt man fest, dass nur die senkrecht zur Einfallsebene polarisierten Anteile des Lichtes reflektiert werden. Dem transmitierten Licht fehlt nun dieser Anteil, wodurch es etwas dunkler erscheint, es ist teilpolarisiert. Setzt man an Stelle der Einen Glasplatte einen Stapel von Glasplatten, so läßt sich zeigen, dass auch das transmitierte Licht linear polarisiert ist, jedoch liegt dort
die Schwingungsebene des E-Feldvektors in der Einfallsebene.
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Bilder

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Versuchsaufbau

 

 

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Polarisiertes Licht trifft auf die Glasplatte

 

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Mehrere Glasplatten hintereinander gestapelt

 

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Glasplattenstapel

 

Video

Durchführung

Material:

Halogen-Lampe (Sammlungsraum Schrank 24 Regal b)
Netzteil (Sammlungsraum Schrank 24)
Zeiss-Schiene 1 Meter (Zwischenlabor-Metallregal)
Reiter (Hörsaal Vorbereitungsraum Schrank 28 Regal b)
Stativmaterial(Hörsaal Vorbereitungsraum Schrank 25)
Linse 15/20cm (Sammlungsraum Schrank 26 Regal c)
Polarisator (Sammlungsraum Schrank 27/44 Regal b)
Iris-Blende (Sammlungsraum Schrank 26 Regal b)
Glasplatte auf Halter (Sammlungsraum Schrank 26 Regal b)
Glasplattenstapel auf Halter (Sammlungsraum Schrank 26 Regal b)

 

Aufbau:

Den Aufbau gemäß dem Bild vornehmen und die Komponenten auf gleiche Höhe (optische Achse) bringen. Mit der Irisblende und der Linse einen scharf begrenzten Leuchtfleck geigneter Größe einstellen. Durch drehen der Glasplatte, bei eingesetztem  Polarisator, die Brewster-Bedingung einstellen.

 

 

Dokumente

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#tags

G 51.1, Brewster Winkel, Polarisation, Reflexion,

 

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