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Regenbogen Overhead

Allgemein

Ein Overheadprojektor wirft einen Regenbogen an die Wand: Statt einer Folie ist eine quaderförmige, mit Wasser gefüllte Küvette auf die Projektionsfläche gestellt worden. Ein Regenbogen in der Natur entsteht durch Lichtbrechung in kleinen Wassertropfen, in diesem Aufbau findet die spektrale Zerlegung des Lichtes jedoch in einem Wasserprisma statt. Der Lichtverlauf kann durch Abdecken von Teilen der Licht ausstrahlenden Projektionsfläche des Overheadprojektors nachvollzogen werden.
Das von der Projektionsfläche ausgehende Licht dringt streifend in die Küvette ein, wird gebrochen und wellenlängenabhängig unterschiedlich stark abgelenkt. Auf dem Weg durch den Behälter trifft es schräg auf die Unterseite der Wasseroberfläche, wo es beim Verlassen der Küvette wiederrum gebrochen und zur Projektionswand abgelenkt wird, wo der künstliche Regenbogen entsteht.

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Bilder

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Versuchsaufbau

 

 

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Der Overheadprojektor und der Regenbogen an der Wand

 

 

 

 

Video

Durchführung

Material:

Overheadprojektor (Zwischenlabor)
Papiermaske (Zwischenlabor auf dem Projektor)
Große Küvette (Hörsaal Vorbereitungsraum Schrank 33 Regal d)
Wasser 

 

Aufbau:

Overheadprojektor an geeigneter Stelle aufstellen und die Küvette innerhalb der Papiermaske darauf platzieren. Die Projektionsoptik zuklappen. Die Küvette etwa zu einem Drittel bis zur Hälfte mit Wasser füllen und zur Ruhe kommen lassen. Raum abdunkeln und den Projektor einschalten.

 


Durchführung:

Den Behälter so platzieren, dass ein intensives Farbband entsteht. Da nur ein schmaler Streifen Licht an der Glaswand der Küvette relevant ist, sollte man den Rest der Projektionsfläche abdecken, um einen abgedunkelten Raum zu erhalten. Durch Verschieben der Maske optimieren.
 

 

Dokumente

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#tags

G 31.0, Regenbogen, Dispersion

 

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